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[Totenklage | Mitte April '08]

Dein Körper ist so geschunden
Ich hab’ mich nicht überwunden
Zu handeln und das ganz schnell
Schon tönten Trommeln und das ganz hell

Leicht sagt es sich:
„Das Leben ist unbezahlbar“
Doch für uns zählt es nicht
Mit uns geht man hart ins Gericht

Ich musst’ mich entscheiden
Für dich und gemeinsames Leiden
Oder gegen dich und fürs Überleben
Und fürs Leben – dafür musst’ ich streben

Doch jetzt, wo ich vor dir steh
Tut diese Entscheidung ganz schön weh
Diese Zeit ist so voll von Hohn
Bitte, vergib mir, mein Sohn!

______________________________
Kommentar:
Ja, dieses Mal gibt's einen von mir, denn dieses Gedicht bezieht sich auf Brechts Stück "Mutter Courage und ihre Kinder".
7.7.08 13:40
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Anna Lena (4.9.08 15:30)
Zu diesem Gedicht kann ich nur sagen, du hast deine Vorlage nahezu perfekt umgesetzt. Besonders schön ist der antithetische Aufbau von Strophe drei.
<3


Chimana (28.11.08 19:32)
Liebe Nadja,

ich hab jetzt schon vieles von dir gelesen. Aber am meisten berührt mich dieses Gedicht. Es ist ein Gedicht in dem ich mich wiederfinde, und ich hoffe in einer anderen Form deiner Intention. Ich bin mir nicht sicher...

Aber es ist ein Gedicht, in dem ich mich als Leser wiederfinden kann, und das ist es, was Gedichte ausmacht...das man es für sich persönlich selbst interpretieren kann!

Ein schönes und schmerzhaftes Gedicht...Danke dafür!

Ich umarme dich still....deine Chimana auf der anderen Seite des Regenbogens....

.....Tränen wollen geküsst sein...

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