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... den Sternen.

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[Schwarzes Etwas | 18.09.07]

Ein schwarzes Etwas in mir tobt
Doch ich werde nur gelobt
Wie toll ich alles meistere
Und wie ich Gefühle zukleistere

Das schwarze Etwas in mir schreit
Denn es ist einfach nicht bereit
Sich all das aufzuerlegen
Doch ich werde ihm gut zureden

Das Kind in mir weint
Denn es ist noch nicht soweit
Die Erwachsene zu spielen
Denn dadurch würden wir uns verlieren
7.7.08 13:42


[Totenklage | Mitte April '08]

Dein Körper ist so geschunden
Ich hab’ mich nicht überwunden
Zu handeln und das ganz schnell
Schon tönten Trommeln und das ganz hell

Leicht sagt es sich:
„Das Leben ist unbezahlbar“
Doch für uns zählt es nicht
Mit uns geht man hart ins Gericht

Ich musst’ mich entscheiden
Für dich und gemeinsames Leiden
Oder gegen dich und fürs Überleben
Und fürs Leben – dafür musst’ ich streben

Doch jetzt, wo ich vor dir steh
Tut diese Entscheidung ganz schön weh
Diese Zeit ist so voll von Hohn
Bitte, vergib mir, mein Sohn!

______________________________
Kommentar:
Ja, dieses Mal gibt's einen von mir, denn dieses Gedicht bezieht sich auf Brechts Stück "Mutter Courage und ihre Kinder".
7.7.08 13:40


[Das Warten auf den Regenbogen | 09.09.07]

Einst gab es ihn – diesen wunderschönen Regenbogen
Er hatte alle Blicke auf sich gezogen
Er stand dort unter’m Himmelszelt
Und man wollte, dass er für immer hält

Farbenfroh, facettenreich und vollkommen
Alle Blicke auf ihn sind wohl gesonnen
Denn urch ihn fühlt man inneren Frieden
Man fühlt, man könne alles besiegen

Der Wunsch des Unvergänglichen ist es, der sich nach ihm streckt
Doch allmählich wird die Sonne von Wolken überdeckt
Die Farben des Regenbogens verblassen immer mehr
Und der wolkenreiche Himmel scheint nun einfach leer

Man sagt: „Hoffnung ist wie das Warten auf einen Regenbogen“
Doch nun fühlen wir uns von sonnendurchtränkten Stürmen betrogen
Doch umsonst ist all dies wütende Streben
Denn einen wie den Damaligen wird es nicht mehr geben

So öffnen wir unser Herz doch für einen Neuen
Denn auch ihm könnten wir uns’re Liebe beteuern
An einem anderen Ort und in einer anderen Zeit
Und durch’s Loslassen der Erinnerung seien wir geheilt
27.6.08 20:47


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